Rap Workshop
 
Angaben zum Workshopleiter:
 
Michael Töpfer wurde am 16. November 1981 in Oschatz, Deutschland geboren. Er interessierte sich schon in der frühen Kindheit für Musik und kam im Alter von 16 Jahren über Freunde zum Hip Hop. Im Alter von 20 fing er an eigene Texte auf zu nehmen. Seit Jänner 2006 ist Michael Töpfer der Obmann des Airomainia Hip Hop Kultur e.V. bzw. Der Head des Airomainia Rapteams, dass sich ständig mit dem Recorden von Tracks und dem bauen neuer Beats beschäftigt. Die Gruppe hatte auch schon nennenswerte Auftritte im ARGE Kulturzentrum, Szene Salzburg, Ballhaus Freilassing, Mark Freizeitzentrum und auf dem Donauinselfest in Wien. Sie konnte sich bei einem Musikwettbewerb (Soundproject 2006) positiv gegen andere Bands behaupten und durften ein Lied für das Sound Project Album aufnehmen. Michael Töpfer leitete neben den Rapworkshops in Rahmen des ?Space Pilot Projects? (ARGE Kulturzentrum), auch Workshops im Bereich Graffiti.
 
Ablauf:
 
Die Schüler und der Workshopleiter lernen sich zu nächst kennen. Dann erfolgt ein kurzes Brainstorming zum Thema ?Rap bzw. Hip Hop? um aus zu forschen, über welches Vorwissen die Kinder verfügen bzw. was sie sich unter dem Workshop vorstellen. Den Schülern werden ein paar Beispieltexte mit Anti-Gewalt-Inhalt vorgespielt. Während die Jugendlichen ihre Ideen zu Papier bringen, läuft der Beat auf dem sie später rappen sollen im Hintergrund. Die Workshopteilnehmer werden gebeten selber vier Zeilen zum Thema ?Gewalt? zu schreiben, wobei ihnen der Workshopleiter hilfreich zur Seite steht. Anschließend erfolgt eine kurze Einführung über Sprachgebrauch am Mikrophon. Schließlich erfolgt die Praxis: Jeder Schüler darf einzeln seine Textpassage auf dem Beat aufnehmen. Der Workshopleiter schneidet Text und Musik am PC mit einem entsprechenden Programm zusammen und spielt selbst den Refrain ein. Am Ende wird das fertige Musikstück der Klasse vorgestellt. Abschließend besprechen Workshopleiter- und teilnehmer offene Fragen bzw. geben ein Feedback. Die Aufnahmen dauert bei 6 Schüler etwa eine Stunde. Nach dem Recording benötigt der Workshopleiter ?ohne Beisein der Jugendlichen- etwa eine Stunde um Text und Musik zusammen zu schneiden.
 
Ziele:
 
Gewalt unter Jugendlichen bzw. zwischen Jugendlichen und Eltern wird nicht nur in den Medien immer ein größeres Thema. Es scheint sich bereits auch in Salzburg in den Schulalltag zu drängen: Während vor ein paar Monaten noch Berlin und Paris als die Hochburgen europäischer Jugendgewalt galten, wird nun der Salzburger Stadtteil Lehen von den Printmedien bereits mit der ?Bronx? verglichen. Der Rapworkshop soll die Jugendlichen nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern ihnen vor allem zeigen, dass Rap bzw. Hip Hop keine ?knallharte? Sache für ?Gangster? ist, sondern mit positiver, friedlicher Message Leute aus der ganzen Welt zusammenbringen kann.

Durch das gemeinsame schreiben eines Musikstücks und vor allem durch das gemeinsam geschaffene Ergebnis, wird das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Klasse gestärkt und somit die klasseninterne Aggression gesenkt. Das Brainstorming zu Beginn und die Diskussion am Ende geben dem erfahrenen Workshopleiter die Gelegenheit positiv auf die Schüler ein zu wirken. Da es sich hierbei nicht um einen 30 Jahre älteren Lehrer handelt, sondern um einen jungen, in Stadt und Land Salzburg bekannten Rapper, wird es ihm wahrscheinlich von Grund auf leichter fallen, die Aufmerksamkeit der Jugendlichen auf sich zu lenken und sich bei ihnen für seine friedliche Botschaft Gehör zu verschaffen.
 
Kosten und Material:
 
? Anreisekosten
? Verpflegung
? Workshopleiter + Assistent (DJ und Produzent) 200 ?
? Equipment (bis auf einen PC und Anlage) wird mitgebracht